kapitulation

29. Mai 2007

RETTET UNSERE KINDER!

Gespeichert unter: bilder, text, zephyr — kapitulation @ 14:07

es rumpelt und kracht, blitzt und donnert. gott lässt uns die ganze wucht seiner wut spüren, es scheint, er möchte uns ersäufen. der untergang der menschheit naht… ich rufe, nein ich schreie euch durch sturm und regen zu: RETTET UNSERE KINDER! NIEDER MIT DEN TELETUBBIES!


doch ist es am end schon zu spät?


MACHEN DIE TELETUBBIES UNS SCHWUL?

fernsehen verdirbt den charakter – eine weisheit aus unseren kindertagen. und wie recht doch unsere eltern hatten. schaut euch nur das schwule handtäschchen an.
tausende unverdorbene kinderaugen sahen dies und nun wird die wissenschaft in polen es beweisen: die teletubbies machen nicht nur schwul – NEIN! sie sind es auch…. hier mal die prominentesten teletubbies. und das ist auch gut so?

ich sage an der stelle nur: schau nicht weg – schau hin, was dein kind sieht. und schreite ein!

ich winke euch zu und sage: lala oder pooo…

25. Mai 2007

Viel Flieger

Gespeichert unter: Onkel Ralf, bilder, bilder by or., text — kapitulation @ 8:30

„überall verfall“
singt er, der manfred maurenbrecher (kaufen kaufen kaufen!!!)

und tatsächlich, schau dich um, schau dich an!

so sieht das aus, meine lieben!

flieger

ja, da flog was durch die luft. was tante silke gestern auf der dietzgenstr. sehen musste, hat uns schön den abend „verdorben“. können die leute nicht aufpassen beim über die strasse gehen? und dann denkt man, dass millionen mal täglich auf dieser erde gestorben wird. kennt man jemanden , der aus berufsgründen ständig mit solchen dingen zu tun hat und die protagonisten etwas despektierlich „stinker“ nennt, scheint alles nicht mehr ganz so schlimm. oder der berüchtigte slogan der bestattungsindustrie: „gestorben wird immer!“ macht die tatsache, das alles ist wie es ist, erträglicher.
doch steht man daneben, wirkt es doch etwas anders, dann ist es doch speziell. und wir regen uns über blödsinn auf, reiben uns an kleinigkeiten. dabei kommt auch für uns irgendwann der zeitpunkt, an dem wir metaphorisch durch die luft fliegen und begleitet von einem unbeschreiblichen geräusch zur allerletzten landung ansetzen. für die dame links im bild (ein klick zeigt das ganze haus) hoffen wir mal, dass nicht gerade der geliebte jemand anderem den vorzug gegeben hat. because: „flying is unhealthy!“


dieser smiley brachte den tod

und zwar für einen anderen flieger, einen echten brummer. und zwar heute morgen. ob der (oder die?) sich seine (oder ihre?) letzte landung so vorgestellt hat? er (oder sie?) saß da also ganz gemütlich am fenster und schaute versonnen dem morgendlichen treiben zu. anstatt ihm (oder ihr?) stützkissen, zigarette und ‘ne tasse kaffee zu bringen, holt onkel ralf die perverse klatsche und von einem moment zum nächsten hat sich sein (oder ihr?) leben radikal geändert. kommentiert von meiner jüngsten, die das mörderische schauspiel aufmerksam verfolgt hat: „super pappi!“ rief sie mir anerkennend zu. wird sie vielleicht später ein buch mit dem titel „mein vater, der killer“ schreiben?


anarchie ist bald geschichte

3 1/4 jahre, für anarchie ist das eine lange zeit. man meint manchmal zu lang. er, oder sollte man besser sie sagen, denn es handelt sich um einen kastraten, ist der methusalem von vier ratten, die wir in den letzten jahren beherbergt haben. ein echter überflieger. das sterben ging nach zwei jahren los. für domestizierte ratten ein durchaus erstrebenswertes alter. nach 3 1/4 jahren lassen viele körperfunktionen aber doch erhebliche wünsche offen. wer mag es schon, wenn, nur weil es mal juckt und man sich ein bisschen kratzen will, man sich plötzlich wie ein maikäfer strampelnd auf dem rücken wiederfindet. mir persönlich macht das ja nix, aber ratten haben da offensichtlich eine ganz andere meinung. ebenso entwickelt sich die nahrungsaufnahme immer mehr zu einer unwürdigen veranstaltung. nix nager. die zeiten sind vorbei. er kann ja auch das fressen nicht mehr in seinen pfötchen halten. legt einfach den kopf in das mittlerweile weich gereichte futter und dann… – wie im schlaraffenland. das bild zeigt ihn schlafend vor seinem „haus“. er hat es wohl heut morgen nicht bis rein geschafft.
warum onkel ralf nicht ihn erlöst und dafür einen brummer, der nicht darum gebeten hat? muss irgend was mit ethik, moral oder zeug zu tun haben.

nymphomanen (noch mehr flieger)

tja, das leben geht weiter. beispielsweise für die „ex“, die heut schwangerschaftsschwimmen wichtiger fand als sich von onkel ralf das w-lan richten zu lassen (darum kann ich hier sitzen und blödsinn schreiben). es gibt also bald was neues zu knuddeln ;-) . das können die in unserem kleinen zoo wohnenden nymphomanen nicht erwarten. denn da hat wieder onkel ralf sein grausames werk getan. der treusorgende hahn brütet z.zt. vier hartgekochte nymphensitticheier. und wie rächt sich das vogelvolk? sie stellen ihre verdauung um und kacken das wohnzimmer mit spiegeleiergroßen (na ja, fast ;-) flaatschen voll.
ironie von schicksal, ethik, sauberkeit und moral für alle!


der peppi is ja eigentlich ‘n janz süßer, aber beim brüten sieht der reudig aus :-)

aprospo moral (von der geschichte)

MACHT EUCH DAS LEBEN NICHT UNNÖTIG SCHWER!

und tragt sonnenschutz! –> kaufen!

text kann man hier nachlesen

ps: keiner geht, bevor er nicht was gelernt hat. was haben –>

anthony quinn, alan rickman, victor rivers, eric roberts, richard roundtree, mickey rourke, william sadler, jay o. sanders, tom savini, leon schuster, steven seagal, nasserudin shar, stan shaw, wesley snipes, joe spinell, benito stefanelli, daniel stern, joe vance, marcello verziera, jon voight, hunter von leer, denzel washington, dick anthony williams, treat williams, michael wincott, john witherspoon, gérard depardieu, bruce willis, kurt russell, dolph lundgren, james woods, cheech marin, willem dafoe, robert davi, william hurt, christopher lambert, michael madsen, james remar, john belushi, clancy brown, joe bugner, gérard darmon, robert forster, lance henriksen, percy herbert, tommy lee jones, larry king, martin kove, bill murray

–> gemein?

DIE GÜLKAMPS – EINE DEUTSCH-TÜRKISCHE BACKMISCHUNG IN 9 AKTEN

Gespeichert unter: bilder, text, zephyr — kapitulation @ 7:33

liebe gemeinde,

wir haben uns heute hier zusammengefunden, um dem nächsten wahnsinnig prominenten pärchen auf die sprünge ins glück zu helfen zu schubsen zu voyeuren. wir schätzen uns üüüüüüberglüüüüüüücklich, dass gülzahn und kampi sich endlich trauen.

und sie trauen sich sogar über ihr normales engagement hinaus ins tv zu uns auf die bildschirme zu hause. was waren wir schon begeistert von marianne und michael des pops (sarah & marc), die uns an ihrer feinen zweisamkeit vor der hochzeit teilhaben liessen. und nun direkt mit trauung und hochzeitsnachtporno für alle. ich werde für euch leiden und mir alle folgen anschauen und euch direkt und umgehend berichten. co-berichterstatter sind herzlich bei mir willkommen. wahrscheinlich muss ich hinterher zum entzug… ich kann mir auch gut vorstellen, eine kneipe für public viewing zu begeistern und wir besaufen uns in der gemeinschaft, um solches glück zu ertragen.

(photo by gmx, pro sieben, stefan pick)

16. Mai 2007

Hundekot macht Wangen rot

Gespeichert unter: Onkel Ralf, bilder, text — kapitulation @ 19:44

da war doch mal was? ah ja die –>

Kleine Anfrage
des Abgeordneten Karl-Georg Wellmann (CDU)
vom 13. Juli 2004 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 16. Juli 2004) und Antwort

„Was kostet die Hundekacke?“

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie viele Spezialfahrzeuge zur Entfernung von Hundekot hat die BSR?
Antwort zu 1.: Die BSR haben insgesamt zehn Hundekotmobile im Einsatz.
Frage 2: Welche Kosten verursachen diese Fahrzeuge (Anschaffungs- und Betriebskosten einschließlich Personal)?
Antwort zu 2.: Die Anschaffungskosten beliefen sich im Jahr 1998 für 10 Hundekotmobile auf rd. 270 T € (pro Maschine ca. 27 T €). Die jährlichen Betriebskosten liegen bei ca. 800 T €.
Frage 3: Welche Einnahmen hat das Land Berlin aus der Hundesteuer?
Antwort zu 3.: Das Land Berlin hat im Jahr 2003 aus der Hundesteuer 11.357.258,87 € eingenommen.
Im ersten Halbjahr 2004 wurden 6.048.342,45 € eingenommen.
Berlin, den 12. August 2004
In Vertretung
Krautzberger

……………………………..
Senatsverwaltung für

Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 17. August 2004)


leider ist der senator für stadtentwicklung die antwort auf die entscheidene frage unseres hochgeschätzten cdu-abgeordneten schuldig geblieben:

was kostet hundekacke?

nun, für karl-georg wellmann könnte man natürlich einen sonderpreis arrangieren. aber mal im ernst, wir leben in der marktwirtschaft (angeblich in einer sozialen, was dem wert von hundescheiße natürlich gleich sein kann)!

darum mein vorschlag für den 1.mai, die regierung zieht am volk vorbei! —> ähh, das war ja wohl jetzt kompletter schwachsinn.
also nochmal: mein vorschlag für berlin, mal zur probe 1kg hundekot bei ebay reinstellen. lass das ‘n euro bringen. massenrabatt und verwaltungskosten abziehen, und dann sind wir, respektive BERLIN, reich&sexy, weil wir dann nämlich auch nicht mehr in diese verf*ckten haufen latschen, *jess*!


‘ne abwegige idee? original anzeige bei google-suche!


es gibt aber auch alternativen, zb.
für menschen mit stil vom star-designer www.living-art24.de (unglaublich, was es gegen geld für schrott gibt ;-)

oder für die selfmade-leute, die www.bellobox.de, alles mit ohne bücken! auch ein schönes hobby für die, die keine hunde haben und etwas für ordnung und sauberkeit tun möchten.
oder guckst du www.kot-stop.de! einfach das zeuch tonnenweise in lustige doppeldecker rein und dann über berlin versprayen. die piloten werden in der illegalen sprayer-szene aquiriert. viele „fliegen“ mit einer klappe, keine graffities an den wänden, die kids haben ‘ne sinnvolle beschäftigung, die touries haben eine sehenswürdigkeit mehr zu begaffen und die hunde wissen nicht mehr, wo sie hinscheißen sollen.

ZWEI LINKS, ZWEI RECHTS, EIN’ FALLEN LASSEN

Gespeichert unter: bilder, text, zephyr — kapitulation @ 17:37

an dieser stelle nehme ich das mal wörtlich: zwei links:: ‘kleine anmerkung am rande::: berlin ist echt cool. hundestreifen gibt es hier und die meinen nicht, dass es streifen im sinne von hundeaufenthaltsichkanninruhekackenstreifen sind… nein. die streifen, die ich meine, sind auch nicht im kinderschlüppi, die gibts wohl nur noch als bezeichnung beim senat. ansonsten sind die streifen schlichtweg nicht mehr präsent (geschenke?!). dabei sollten sie doch für ordnung und sauberkeit im deutschen hundereich sorgen. aber irgendwie hat es sich nicht durchsetzen können, das streifige… und so kacken sie weiter auf die strasse. high noon gegen einer kackt immer. ist das vulgär? dann schaut euch mal fil und sharkey an. spass beiseite. das thema ist ernst. berlin ist cooler, als wir denken.
ich sach ma: hundekackestaubsauger
und dann sach ich noch: maz ab…

ick meen, so macht doch free your mind echt sinn, oder?

aber die halbitalienischen maf-merianer wissen sich auch zu helfen. es muss nicht immer kaviar sein, manchmal reicht auch die simplify your life – methode.

man könnte natürlich auch einfach nur den besitzerns der kleinen scheissmöpse eine tüte in die hand amputieren, nee, eine zange implementieren, oder drücken bezüglich der tüten.
aber bärlin ist ja deswegen so cool, weil, wenn andere noch wünschen, saugen in berlin schon alle :-) .

zitat: „europaticker Knigge für Hunde:

Wiener Politikerin will Hundekot-Staubsauger…“

11. Mai 2007

10 Millionen Irre können nicht deutsch!

Gespeichert unter: Onkel Ralf, bilder, text — kapitulation @ 13:29

genau wie 10 millionen iren (naja, mit den nordirren kommt man auf gerade mal gut 7 millionen)! und liebes block, zu iren, irren und alkohol hab ich noch einen in der anekdotenkiste:
onkel ralf hatte ja mal ‘ne kneipe, in dresden. eines abends hatten wir irische gäste im lokal. die tranken und waren laut. irgendwann gab es feueralarm. man hatte onkel ralf’s gerade gekaufte 150er etz abgefackelt, die hinterm haus stand. die ganze belegschaft samt gäste rannten raus. um zu helfen, oder nichts zu verpassen, je nach persönlichkeitsentwicklung. so ein moped brennt nicht lang und als man wieder darinnen war fiel auf, dass unsere irischen freunde weg waren, ohne zu bezahlen. draußen wurden später noch zwei kästen alkoholfreien bieres gefunden (so kann’s gehen, wenn man nicht gut deutsch versteht :-D ). preisfrage: wer hat damals bloß meine kleine, noch nicht versicherte maschine angezündet?
aber das nur am rande. in wirklichkeit geht es um in kneipen schachspielende kinder. klar denkt man als erwachsener, was für burschen. aber ich kenn die jugend, die machen da einen auf mutti-küsser, aber in wahrheit trainieren sie für’s wahre leben!
kein witz, trink-schach, mit original-werbetext:

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So macht Verlieren Spaß!
(hatte ich schon geschrieben, dass das der original-werbetext ist?)
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Witzig, originell und dekorativ:
Die Schachfiguren erhalten ihre Farbe durch den Inhalt der kleinen Gläser!
Füllen Sie sie z.B. mit Korn und Magenbitter:
So können Sie sich beim Ausscheiden von Bauer, Läufer, Turm sofort einen Kurzen genehmigen.
Genauso viel Spaß macht das Spiel natürlich auch mit nicht-alkoholischen Getränken wie Cola oder Saft!
Das Schachbrett ist ebenfalls aus Glas und macht das Set zu einem echten Hingucker.

Schachbrett aus Glas mit abgeschrägten Kanten und Anti-Rutsch-Füßen
Maße: 24,5 x 24,5 cm
32 kleine Gläser für je ca. 1 cl Getränk, Höhe: 30 mm, mit Spielfiguren-Aufdruck



na dann, springer auf zephyr, wohlsein!

7. Mai 2007

Liebe Kinder – Die Missionarsstellung

Gespeichert unter: Onkel Ralf, bilder, bilder by or., text — kapitulation @ 15:37

wer jetzt was sexuelles erwartet, der ist hier genau richtig. seit ein paar wochen lauf ich nun nämlich schon durch die stadt, und zwar zu fast jeder gelegenheit. zur arbeit, zum einkauf, zum alles mögliche. das ist in vielerlei hinsicht sehr erbaulich, entspannend, lehrreich, witzig und gesund, denn man kommt zu viel bewegung und frischer (berliner) luft. gern würde ich euch alle daran teilhaben lassen, ein bisschen missionieren. nach gusto hör ich hörspiele, musik oder lass die ohrstöpsel draußen. zu den letzten beiden alternativen kann sich mein gehirn austoben. die gedanken gehen mit mir gassi. in schönster freiheit. und heut denk ich so über „andere leute an den vorzügen des city-walking teilhaben zu lassen“ und missionieren nach und komm, bei meiner synapsenstruktur ganz natürlich, auf die missionarsstellung. und dann, was hat die missionarsstellung mit missionieren bzw. den missionaren zu tun? dazu sollte man zunächst die etymologische herkunft klären, aus lat.: mittere = entsenden, schicken, werfen und gehen lassen, der missionar ist der gesandte. welches sendungsbewusstsein sich hinter der missionary position verbirgt, bleibt mir ein geheimnis. okay, mann sendet, frau empfängt, aber das ist üblicherweise auch in allen anderen positions der fall. wie fast immer finden wir eine erklärung bei wiki_die_erste. dann denk ich noch an herbert feuersteins reiseberichte, z.b. aus papua-neuguinea, bei den menschenfressern. dort wurde das fleisch der christlichen missionare besonders wert geschätzt. es war so schön hell und zart. will man also mal dorthin und nicht auf die speisekarte der ureinwohner, empfiehlt sich city-walking als optimale vorbereitung. das macht die muskeln zäh und damit nicht so sehr attraktiv für kannibalen. und weil man, wie oben angemerkt, auch im kopf für viel bewegung sorgt, ist vermutlich selbst hirn keine delikatesse. hoffentlich!


ich bin übrigens der mit den roten stiefeletten und:

liebe kinder!
falls ihr euch irgendwann einmal für diese art der missionarsstellung entscheiden solltet, beachtet bitte folgenden hinweis:

nie ohne rußpartikelfilter!

ps: ob die geige tatsächlich löcher hat, die so heißen wie hier bei wiki_die_zweite genannt? oder hat sich da ein autor einen scherz erlaubt, wurde die seite gecrackt?
hier ist der screenshot vom 07.05.07, 19:30 falls das irgendwann da nicht mehr so lustig drin steht.

edit 08.05.07 : die löcher heißen f-löcher, vermutlich weil sie die form eines effs haben, nicht f*cklöcher, wie bei wiki behauptet. das ist sicher ein lustiger gag aus der stehgeiger-gilde.
quelle: die violine (mein instrument) von heike prange

edit 09.05.07: um zephyrs kommentare zu verstehen, braucht es eigentlich keine bilder, aber ich stell sie jetzt trotzdem rein :-) .
manyula
sniebel

manyula und sniebel, die beiden pokémonischen racker

10. April 2007

DTH – Dieter Thomas Heck auf Afrika-Tournee?

Gespeichert unter: Onkel Ralf, bilder, text — kapitulation @ 18:16

so, zeit mal wieder was zu schreiben. und das fällt nicht sehr leicht. die hannah hat sich aus kampala, irgendwo in afrika, gemeldet und das bildchen hier geschickt.

vlnr: das ? , der andreas und die hannah

damit stellt sie unsere freundschaft auf eine harte belastungsprobe. natürlich sollte sie hier in berlin mit gefetzten muskeln am pc sitzen und ich mit einem gläschen egal was drin ist, von mir aus hundepisse, in der savanne stehen und mit campino flirten. hat sie, wie aufgetragen, meine cd in die welt getragen, und dem leadsänger von dth vercheckt? sicher nicht!
ich hab nur mit größter mühe meinen chinesischen dissidentenfreund
mitte der achtziger dazu bringen können, hosen-platten in den osten zu schmuggeln. die erste war von percy sledge – when a man loves a woman. noch oft muss tante silke mir die zwangsjacke anlegen, wenn das lied irgendwo ertönt. ich hab meinem heutigen schwager fast vor freude ans bein gepinkelt, als er mir den tip gab, dass die hosen in pankownesien auf dem hof eines kirchlichen kindergartens spielen werden (1988, organisiert von geier und der stasi). und als es soweit war, blieb ich im trance neben der bühne stehen und hab geweint, also innerlich. den preis, tante silke für den rest meiner tage zu übernehmen, finde ich bis heute völlig angemessen.

i have a dream!

ich stell mir vor, es wäre 1990. die erinnerung ist undeutlich, eigentlich nicht mehr vorhanden. es ist der 17.07., 14:43, das thermometer am hintereingang der scheune, dresden, zeigt 26,3°C, es weht ein lauer wind aus nordöstlicher richtung. ein weißer mercedesbus fährt auf den hof. dth steigen aus. und sie haben einen fussball dabei. und wir bolzen mit ihnen rum. am abend dann geben sie ein geiles konzert in der scheune, vorband die freunde der italienischen oper (gott, konnten die dth gut leiden :-D ). nach dem auftritt geht’s in die kurz vor der eröffnung stehende kneipe von onkel ralf und seinem damals besten freund *schluchz* – christian, wo bist du? campino entschließt sich, im trabant kombi von onkel ralf, auch noch hinten, mitzufahren. ich weiß nicht, wer aufgeregter war, meine frisch geschiedene ex-frau, die für das event extra in dresden eingeflogen war, oder campino, den offenbar ein bisschen der mut verlassen hatte, da hinten, so ganz ohne türen, ohne die möglichkeit zu fliehen. er hat gut darauf geachtet, dass der bandbus, den ich nach dresden-ost dirigieren sollte, ja nicht aus sichtweite kommt.
guter mann!
ein glück gab es damals noch keine handies, geschweige denn mit cams dran. sonst könnte ich das alles auch nicht beweisen.

denkt mal drüber nach!

ps: als ich das zweite oder dritte mal offiziell nach mauerfall im westteil berlins mit meiner damals noch angetrauten die budapester richtung zoo flanierte, ist uns jemand über den weg gelaufen. die nicht immer ganz leise g. kreischte los, obwohl der mann keine 5m entfernt von uns stand: „hey, guck mal, dth“! ich musste sie förmlich wegziehen, denn er war es wirklich und ich hatte noch nicht mein heutiges selbstvertrauen, das es mir erlaubt hätte, die peinlichkeit zu überspielen, und das freudig-erregte lächeln des berühmten entertainers, welches natürlich der kleinen ostfrau galt, zu returnieren.

8. April 2007

Alles so schön gelb hier

Gespeichert unter: Onkel Ralf, bilder, text — kapitulation @ 18:32

es ist ja auch ostern. und nicht nur das gelbe aus der frühen form der selbstständigen entwicklung eines lebewesens – wikihilfmir!!! - ist so manchem der inbegriff des besten wo gibt. eine firma hat wieder in der vorosterzeit umsatzrekorde zu melden. ei ei ei ver… genau! hauptstadt für die herstellung in deutschland (mit 85% marktanteil hierzulande) ist unangefochten bonn. (aber jammern immer noch, dass wir ihnen die regierung nach berlin abziehen, von mir aus können sie die gern wieder haben). langsam soll aus dem spießigen getränk der wirtschaftswunderzeit ein szenedrink werden. darum müscht, wie der berliner sagt, man das zeug mit bitterlemon oder bastelt den hippen „blonden engel“ (vermengung mit orangensaft). onkel ralf hat heut was neues probiert – russenei (sprich: russe_nei). ‘n ganz normalen russen (weizenbier und zitronenbrause) mit dings im verhältnis 1:10. schmeckt locker, ist flockig/plockig und vor allem – schmeckt nur mir!

preisfrage:
was wird im plattdeutschen klötenköm oder auch klütenkööm genannt?
was regelt das ewg 1576/89 artikel 1, absatz 4, buchstabe s (spirituose, die aus ethylalkohol landwirtschaftlichen ursprungs gewonnen wird und als weitere bestandteile eigelb, eiweiß sowie zucker oder honig enthält. eine aromatisierung mit natürlichen oder naturidentischen aromastoffen ist erlaubt. gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 14% eigelb und 15% zucker sowie ein alkoholgehalt von mindestens 14%.)
was kommt ursprünglich aus brasilien, wurde da aus avocados, rohrzucker und rum gepanscht, hieß abacate und wurde in holland 1876 mangels ausreichender avocado-vorräte durch den gelben superstoff ersetzt?
was hängt an der wand, macht taktik und wenn es runterfällt, ist die armee kaputt?

FROHSTERN!!!

7. April 2007

Den Lieben Gott ‘n guten Mann sein lassen

Gespeichert unter: Onkel Ralf, bilder, bilder by or., text — kapitulation @ 21:58

das hab ich heut gemacht. nicht, dass ich plötzlich nicht mehr göttlich wäre, oder gar unchristlich. auch meinen häuslichen pflichten bin ich nachgekommen. aber ich hab mich doch mal einen tag unters volk gemischt. rumgelatscht,

american x-trem power krücking

im café gesessen und sogar noch mit „die wenke“ im kino gewest. den de niro dominierten „der gute hirte“ hat’s gegeben. passt so schön zum morgigen urbi et orbi von uns benni.

„Er sprach: Es ist vollbracht!
Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.“
Joh 19,30


sorry, kleine eichkatze, dass du mir heut am schlosspark vor die flinte – respektive die handylinse – geraten bist. aber joh 19,30 hatte da für mich durchaus eine tröstliche botschaft.
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